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09Sep

Nerdnite

Gestern war ich mit Freunden auf der Nerdnite in München.

Warum waren wir da? Zur Zeit planen wir zu zweit, auch in Erlangen NerdNites zu organisieren. Wer Interesse hat, kann sich gerne schon mal bei mir melden. Ansonsten haben wir hoffentlich dann auch bald eine Webseite z.B. http://erlangen.nerdnite.com, über die wir dann auch die Neuigkeiten verbreiten können. Oder wer Facebook nutzt, kann sich dort auch mal als Interessent “outen”.

Die Vorträge haben uns vom Titel irgendwie zwar nicht 100%ig angesprochen, aber wir wollten es uns mal anschauen. Und wir wurden positiv überrascht. Alle 3 Vorträge waren komplett verschieden (nicht nur über die Themen, auch der Aufbau und die Präsentationsweise haben sich irgendwie unterschieden) und alle 3 waren interessant.

Der Vortrag von Ulrich Mannes (“Wie sich Sigi Rothemund das Pseudonym Siggi Götz zulegte und zum Paten einer Kinozeitschrift wurde.”) war mit einer ganz besonderen Art von Humor vorgetragen. Die Isar-Renaturierung (Alexander Föhl) dachte ich, würde mich als “Grünen” interessieren. Der Vortrag war zwar spannend, aber total unpolitisch. Es wurde einfach gezeigt, wie sich Hochwasser auswirkt, was dagegen gemacht wird, welche Keller bei welcher Höhe überflutet werden und wie die menschlich gemachten Designs von einem “kleinen” Hochwasser einfach mal weggespült wurden.

Am spannendsten fand ich allerdings den ersten Vortrag (das hätte ich davor niemals gedacht) von Martin Wunderlich: Was nicht passt, wird passend gemacht – die englische Barockdichtung der Metaphysical Poets.

Bei diesen ging es um eine Vermischung von Logik und Gefühle in einem – also Dualismus. Und irgendwie rufen die dort vorgestellten Gedichte in mir einen Widerspruch hervor. Am Anfang habe ich gedacht, dass dies an unlogischen Schlussfolgerungen liegt (es war tatsächlich eine drin … gegeben A=>B und notA; daraus wurde gefolgert notB – dies ist zwar “formal-logisch” nicht korrekt, löst aber den Zwiespalt nicht auf…), inzwischen (nach Klärung einiger Fragen mit Martin) kann ich mir auch vorstellen, dass ich zu wenig dualistisch denke ..

…. Oder vielleicht liegt es aber auch nur an dem Englisch. Ich lese normalerweise “eher selten” englische Barockgedichte aus dem 17. Jahrhundert.

22Aug

Schulreform in Hamburg abgelehnt – aber erst mal sollten wir wissen, was wir wollen, bevor wir entscheiden, wie wir es vermitteln

Was wollen eigentlich die Leute, die Pro- oder Contra-Stimmen abgegeben haben? Ist denen das Gymnasium wirklich wichtig? Was bedeutet gymnasiales lernen? Warum ist dieses wichtig. All diese Aspekte wurden von beiden Seiten nur gekratzt.

Wie muss man das Schulsystem revolutionieren? Ist wirklich die entscheidende Frage, wie lange man lernt? Wie die Schulform heißt? Im Grunde sind die ersten Fragen:

  1. Was ist der Minimalstandard, dass ein Kind wissen muss, um einen Abschluss zu bekommen.
    Also muss man in Mathe Bruchrechnen können, oder Sinus und Cosinus? Oder ist es notwendig, mehrdimensionale Integrale berechnen zu können?
    Muss man in Deutsch Inhalte von Texten erfassen können, oder muss man zig Bücher interpretiert haben?
    Muss man in Englisch grob reden können oder das “Advanced Learners Dictionary” auswendig wissen?
    Muss man ein Halbjahr “Naturwissenschaften” gehabt haben, oder Bio, Physik, Chemie jeweils viele Jahre.
    Kunst, Musik, Sport
    Erdkunde, Sozialkunde, …
    Die Wahrheit liegt wohl irgendwo zwischendrin und je nach Abschluss wo anders.
  2. Welche anderen Ziele soll die Schule erreichen, neben der Wissensvermittlung:
    Gesellschaftliche Kompetenzen? Umgang mit “alltäglichen” Gesellschaftlichen Situationen?
    Teamarbeit?
    Sozialkompetenz?
  3. Was wäre zusätzlich schön, wenn es in der Schule vermittelt werden würde?
    Fachliches (Ergänzungskurse, besondere Themen, Sprachen, …..)
    Praktisches (Mofaführerschein, Kochkurs, Tanzstunden, …)
    Sportliches (Fußballmannschaft, …)
  4. Wie macht Schule Spaß?

Und wenn diese Fragen geklärt sind, dann überlegt man sich, wie diese Ziele erreicht werden sollen. Ist gymnasiales Lernen (was ist das eigentlich) wirklich optimal für einige der Ziele?

Und ich bekomme immer stärker das Gefühl, dass eigentlich keiner wirklich überlegt hat, was für Standards er von der Schule will, bzw. dies viel zu wenig kommuniziert wird. Die Kommunikation ist ja auch kompliziert, da jedes Bundesland eigene Ziele definieren darf, was ein Kind in welchem Alter können soll und die “Softskills” nirgendwo richtig manifestiert zu sein scheinen.

Daher fordere ich die Bildungspolitiker (und dazu zähle ich neben den eigentlichen Politikern auch Lehrer(verbände), Schüler(vertreter), Eltern(beiräte), … ) auf, die obigen Fragen zu beantworten. Als Basis kann man ja mal die aktuellen Lehrpläne nehmen und die dann ergänzen bzw. ausmisten. Und dann kann man überlegen, ab wo braucht man in welchen Fächern Differenzierung. Wie kann man möglichst eine Vielzahl der Ziele oben erreichen, insbesondere unter den gegebenen Rahmenbedingungen (auch wenn ich denke, dass man in Bildung Geld stecken muss, ist natürlich auch da zu prüfen, wie viel man sich leisten kann und will)

13Aug

Die “Bildungskarte”

Ich finde die Idee von Bezahlkarten grundsätzlich gut. HartzIV wird ausgezahlt, um den Menschen ein akzeptables Leben zu ermöglichen. Das ist ja grundsätzlich absolut richtig.

Allerdings gibt es genug Fälle, in denen die Leute nicht mit Geld umgehen können. Daher wäre ich für ein System, in dem ein Teil des Geldes für gewisse Bereiche gebunden ist und ein gewisser Teil frei verfügbar.

Wie hier aufgelistet, teilt sich HartzIV in verschiedene Bereiche. Bei einigen denke ich, soll jeder selber Entscheiden, ob er sie braucht oder nicht, z.B. beim Punkt Freizeit, Gaststätten, andere sind relativ wichtig, insbesondere auch Nahrungsmittel und die laufenden Kosten (Telefon, Strom, ….)

Daher könnte ich mir vorstellen, dass auf der Karte verschiedene Bereiche (“Konten”) sind, die jeweils am Monatsanfang aufgeladen werden. Von den über 100 Euro für Nahrung, könnte man dann z.B. 80€ in das Konto “Nahrung” stecken und den Rest in das Konto “frei verfügbar”. Die Gelder für Freizeit kommen komplett in das Konto “frei verfügbar”. Und so geht man halt jeden Bereich durch. Und bei Kindern gibt es dann halt noch ein Konto “Bildung & Kultur”. Diese Karte würde dann jeweils wie eine ganz normale EC-Karte aussehen.

Wenn man nun beim Supermarkt einkauft, werden für normale Lebensmittel erstmal die Gelder vom Konto “Nahrung” verwendet, für Alkohol, Freizeitartikel, etc. aber können nur die Gelder vom Bereich “frei verfügbar” verwendet werden. Somit wäre sichergestellt, dass jemand, der sein Geld gerne in Alkohol ‘investiert’ (am Besten sofort, wenn es da ist), dann auch über den Monat etwas zu Essen hat.

Und genau da passt dann auch die Bildungs-Chipkarte rein. Wenn man sicher sein will, dass Kinder angemessen Bildung und Kultur mitbekommen, dann muss man bei einigen Familien sicher gehen, dass das Geld nicht für andere Sachen ausgegeben wird. Welcher Anteil an Familien das ist, kann und will ich nicht beurteilen, aber auch diese Kinder dürfen nicht durch das Raster fallen mit dem Hinweis, dass es bei anderen Familien läuft und man daher nichts machen kann.

Was ich mir auch feststellen kann, ist dass die Anteile, die in die speziellen Konten kommen und die Anteile, die auf das “frei verfügbar”-Konto kommen vom Arbeitsamt/Jugendamt/(oder wem auch immer) anpassbar sind. Zum Beispiel wäre es ja logisch, wenn Bargeld nur vom “frei verfügbar”-Konto abgehoben werden kann. Wenn jemand aber nun regelmäßig bei Läden einkauft, die keine EC-Karte akzeptieren (z.B. auch auf dem Markt, dann wäre es natürlich sinnvoll, wenn diese Person auch an Bargeld kommt. Bei Extremfällen dagegen könnte ich mir vorstellen, dass es sogar sinnvoll wäre, den frei verfügbaren Anteil auf (annähernd) 0 zu setzen.

Ein zusätzlicher Aspekt ist, dass diese “Einschränkung” eigentlich nur die Leute betrifft, die “komisch” mit dem Geld umgehen. Mal davon ausgehend, dass die Sätze passen, also halbwegs der Realität entsprechen würden (dass dies heute zutrifft, bezweifele ich in dem o.g. Artikel ja selber, aber das muss natürlich das Ziel sein), dann würde jemand der sich “normal” verhält, gar nicht merken, dass die Gelder Zweckgebunden sind, da er ja immer das kaufen kann, was er kaufen muss. Nun kann man natürlich von kleinen Schwankungen ausgehen. Deswegen sage ich ja, dass nicht 100% gebunden werden sollen, sondern nur ein gewisser Anteil (z.B. 2/3) und der Rest jeweils “frei verfügbar” sein soll. Dann gibt es also 2 Gruppen, die davon wirklich eingeschränkt werden:

  1. die Leute, die ihr Geld “missbrauchen”, also z.B. einen sehr hohen Anteil für Alkohol, Zigaretten etc. ausgeben
  2. die Leute, die aus sinnvollen Gründen das Geld anders verwenden wollen (z.B. mehr über Bargeld) – aber für die Leute sollen ja die Möglichkeit bestehen, die Anteile ändern zu lassen.

Und nun noch zur 2-Klassen-Gesellschaft: Ich bin ja ein Fan des Bedingungslosen Grundeinkommen, also jeder bekommt ein Grundeinkommen, dafür gibt es höhere Steuersätze und quasi keine Möglichkeiten mehr, irgendwelche Sachen von der Steuer abzusetzen. Natürlich wäre es dann sinnvoll, diese Karte für ALLE anzuwenden. Also auch Frau Angela Merkel und ich und die Gebrüder Aldi hätten dann eine EC-Karte, auf der gewisse Gelder für Nahrungsmittel und für die Bildung der Kinder reserviert sind. Das eigene Einkommen würde dann natürlich in den Bereich “frei verfügbar” kommen. (Ausnahmen wären auch hier denkbar, wenn jemand z.B. stark verschuldet ist).

18Jul

Einheitsschule

Diese Woche wurde Frau Kraft zur Minderheits-Regierungs-Ministerpräsidenting gewählt. Herzlichen Glückwunsch (und ich fürchte, diese Minderheitsregierung braucht viel Glück und viel Kraft)

Worüber sich die neue Opposition, also vor allem CDU/FDP aufregen, ist (so wie ich es über die Medien vernommen habe) die “Einheitsschule”.

Ehrlich gesagt bin ich ein riesen Fan, einer Einheitsschule.

Einheitsschule, gemeinsamme Schule, Gesamtschule …. wie auch immer man es nennen mag, es ist grundsätzlich etwas gutes.

Ich bin durchaus ein Fan von Fordern und Fördern. Jedes Kind soll eine (auf das Kind abgestimmte) optimale Förderung für das spätere Leben und Berufsleben erhalten. Um es mal ganz verkürzt zu sagen, sind daraus die Gymnasien für Akademiker, die Realschulen und die Hauptschulen für Ausbildungsberufe entstanden. Grundsätzlich ist es richtig, dass jemand, der Mathematik oder Philosophie studieren will, eine etwas andere Schulausbildung brauchen kann, als jemand der Maurer werden will. Dummerweise ist das heutige Schulsystem jedoch nicht effektiv. Warum:

  1. Im groben wird genau das gleiche Unterrichtet: Englisch, Deutsch, Mathe, Bio, Erdkunde, Musik, Kunst, Religion, … aber auch Fächer mit “handwerklichem Hintergrund” (Gestalten etc.) finden sich an allen Schulformen.
  2. Nicht jedes Kind weiß mit 10 Jahren, wie der spätere Beruf aussehen soll. Vielleicht entscheidet man sich ja doch noch um von Maurer auf Philosoph… oder umgekehrt.
  3. Keiner weiß, wie sich die schulischen Leistungen eines Kindes entwickeln.
  4. Und nun zum Hauptpunkt: Kaum jemand ist in allen Bereichen nur “gut” oder nur “schlecht”

Daher plädiere ich für eine große Schule und für Lehrpläne, die folgendes ermöglichen:

  1. Möglichst lange mit dem gleichen Freundeskreis in möglichst vielen Fächern zusammen bleiben.
  2. Differenzierungsmöglichkeiten in einigen Fächern, sowohl was die Fachauswahl als auch was das Leistungsniveau angeht. Je älter die Schüler werden, desto mehr Wahl- und Differenzierungsmöglichkeiten. Also man hat zum Beispiel 20 Kinder in der Klasse 1f. Diese haben erstmal alle Fächer zusammen. Dann kommen Bonusfächer dazu, wo eine Auswahl besteht (z.B. Sport, Gartenbau, … oder auch Sprachen) . Irgendwann wird in einzelnen Fächern differenziert zwischen “Grundwissen” und “Erweiterungswissen” (z.B. in Mathe und Deutsch).
    Deswegen eignet sich auch eine Einheitsschule, weil je größer die Schule ist, desto besser kann man auch “exotische” Angebote bereitstellen, weil je mehr Schüler da sind, desto eher findet sich die erforderliche Mindestanzahl.
  3. Verschiedene Abschlüsse: Im Grunde finde ich es gut, dass man an verschiedenen Stellen aus der Schule “aussteigen” und in den Beruf “einsteigen” kann. Dies kann auch auf einer “Einheitsschule” erfolgen. Es gibt dann halt für jeden Abschluss Kriterien, die erfüllt sein müssen. z.B. Realschulabschluss: erfolgreich das 10. Schuljahr absolviert, dabei mindestens die Fächer x, y, z belegt, mindestens 2 davon mit Erweiterungswissen und eine Gesamtdurchschnittsnote von mindestens 4,0 …

Ein beliebtes Argument dagegen ist die “Gleichmacherei” … aber was steckt dahinter. Es ist für mich völlig klar, dass jedes Kind andere Interessen hat. Und andere Ziele im Leben. Und das ist ja auch gut so (solange die Ziele und Interessen akzeptabel sind). Was ich mir für die “Einheitsschule” wünsche ist, dass zwar alle Kinder eines Gebietes auf eine Schule gehen, aber dass diesen dort ein sehr breites Spektrum geboten wird. Keine Gleichmacherei, sondern das Gegenteil. Natürlich sind gewisse Mindeststandards für alle gleich. (Rechnen, schreiben, lesen, aber auch Grundkenntnisse der Biologie und auch von Kunst, Musik, Religion, Erdkunde, Geschichte usw… sind notwendig) Aber über diese Mindeststandards hinaus, sollte es doch möglichst viel Flexibilität geben. Und je mehr Schüler in einer Schule sind, desto breiter lässt sich das Spektrum gestalten.

Und macht nicht die heutige Schulform eine Gleichmacherei in 3 Schubladen? Der Gymnasiast muss mit allem zurechtkommen, ob Latein oder Zinseszinsrechnung, während dem Hauptschüler leider doch irgendwie ein schlechter Ruf vorauseilt. Jetzt nehmen wir mal an, ein Schüler geht heute auf die Hauptschule, weil in der Grundschule haben ihm Mathe und Deutsch nicht so gelegen, aber er interessiert sich wahnsinnig für Englisch… glaubt jemand, dass der auf der heutigen Hauptschule damit gefördert wird? Nein, er kommt in eine Klasse, in der schon die Lehrerin demotiviert ist, weil sie die Schüler für “nicht begabt” hält. Und wahrscheinlich wird auch die Mehrheit in dieser Klasse tatsächlich keine enge Bindung zur englischen Sprache finden.

Was ich bei der Differenzierung auch noch ganz wichtig finde: Man sollte irgendwann Anfangen (so wie es heute zum Teil schon die Berufs-Schulen machen, aber vielleicht früher?) den Unterricht für verschiedene Berufssparten auszulegen.

Englisch für Handwerker, Englisch für Geschäftsleute, Englisch für Wissenschaftler, … (und das gleiche mit Mathe und Deutsch) … das problem ist nämlich ganz oft nicht, dass die Schüler dumm sind, sondern einfach keinen Bock haben etwas zu lernen, bei dem sie nicht verstehen, wofür sie das später mal brauchen sollen.

Vor einiger Zeit ist mal eine Diskussion um ein “Mädchen/Jungen”-Buch im Internet rumgegeistert (z.B. auch WDR, wer weiter sucht, findet bestimmt viel mehr). Die Hauptkritik die ich vernommen habe war: Da werden Leute in Schubladen gesteckt… und die Kritik stimmt ja schon, Mädchen und Jungs sind nicht so verschieden, wie sie oft dargestellt werden. Aber angepasste Bücher, in denen der Hauptcharacter “wählbar” ist, könnte ich mir schon vorstellen. Im Grundschulalter können das auch “Tiere” sein, Phantasiegestalten etc. und später, gerade wenn man E-learning dazu nimmt, kann das ziemlich gut auf das Schülerprofil abgestimmt sein. Aber man kann auch Schulbücher machen, die halt für gewisse, grobe Richtungen bestimmt sind und dann Themen stärker behandeln, die für dieser Richtung relevant sind.

Fazit: Eine gute Einheitsschule, so wie ich sie mir vorstelle, geht auf die Bedürfnisse der Kinder ein, bietet ganz viel Freiraum und natürlich auch Mindeststandards. In solch einer Schule macht das Lernen Spaß und bereitet den Schüler gleichzeitig auf das Leben und den Beruf vor. Eine Schule mit vielen Wahlmöglichkeiten und Differenzierungsmöglichkeiten ist aber nur möglich, wenn dort die gesamte Breite angeboten wird. Und diese wird halt nur erreicht, wenn alle auf die Schule gehen.

12Dec

Open Access

Der Staat zahlt den Universitäten und einigen Forschungseinrichtungen die Forschung. Die Ergebnisse werden dann in “Journals” veröffentlicht. Das Journal bekommt die Papers (also die Artikel über die Forschungsergebnisse) meistens umsonst, aber verlangt richtig viel von jedem, der sie lesen will. Und die Preise für einen Download (5-seitiges PDF) liegen oft schon bei $20.

Open Access fordert jetzt (ganz verkürzt gesagt), dass es ein Gesetz geben soll, dass zumindest die Publikationen, die von Steuergeldern bezahlt wurden, auch jedem Forscher und jedem Steuerzahler zugänglich sein muss.

Dazu  gibt es die Petition Open Access. Da noch bis zum 22.12.2009 mitmachen.

11Dec

Umgestaltung der Studiengänge

Im Grunde finde ich es richtig, dass die KMK beschlossen hat, die Studiengänge noch mal umzugestalten. Auch wenn jetzt die Professoren murren, ist es doch notwendig.

Allerdings wäre genau jetzt die Chance, auf die Studenten zu hören und vernünftige Studienpläne gemeinsam mit den Studenten zu erstellen.

08Dec

Studentenproteste

In den letzten Tagen habe ich 2 ganz unterschiedliche Bilder der Studentenproteste gesehen. Einerseits direkt, live und vor Ort die “öffentlichen Vorlesungen” der Erlanger Uni, die wir als Grüner Kreisvorstand besucht haben und denen wir nur unser allergrößtes Lob aussprechen können. Diese Aktionen zeigen, nicht nur die Studenten finden die derzeitige Situation nicht mehr erträglich, sie haben auch eine Unterstützung aus dem Lehrkörper. Die Dozenten machen mit. Ich möchte jedem empfehlen, der diese Woche Zeit hat, sich einfach mal zu einer Vorlesung dazuzugesellen und zuzuhören.

Ein anderes Bild kommt aus Frankfurt. Da geht es nicht so schön zu:

Räumung Casino Goethe Universität Frankfurt am Main 03.Dezember 2009 from Janina Vogel on Vimeo.

Jetzt ist es natürlich schwer, aufgrund eines Videos zu beurteilen, was wirklich vorgefallen ist, aber in letzter Zeit sind ja immer wieder Videos aufgetaucht, die klar gezeigt haben, dass die Polizei durchgedreht evtl. unangemessen vorgegangen ist. Andererseits habe ich gerade aus Frankfurt studentische Texte gelesen, die bei mir auch das Bild aufkommen liesen, dass dort schon einige sind, die ich in die “Krawall-Chaoten-Ecke” einstufen würde und von sich nicht klar genug distanziert wurde. Schmierereien und Sachbeschädigungen wurden teilweise als gerechtfertigt oder zumindest nicht als verurteilenswert eingestuft. Daher ist natürlich irgendwann der Zeitpunkt gekommen, bei dem ein Hochsuchuldirektor eingreifen kann bzw. muss und die Polizei dazuholen muss.

Daher mein Aufruf, an Studenten, Dozenten, Politik und Polizei. Lasst die Gewalt draußen. Setzt Euch zusammen, macht schöne Aktionen, z.B. wie in Erlangen, aber bestimmt auch an ganz vielen anderen Hochschulen, arbeitet konstruktiv und bringt unsere Unis voran. Ich war auch Jahrelang an der Uni, war auch recht viel in den diversen Unigremien unterwegs. Ich kenne die Probleme der Studenten. Aber ich habe auch erfahren, dass viele Profs und Unimitarbeiter (zumindest in der Ulmer Informatik … eigentlich aber an der gesamten Ulmer Uni) für vernünftige Argumente stets ein offenes Ohr hatten und eigentlich nie ein unbegründetes “Nein” kam (klar, einige Entscheidungen gehen gegen die eigene Meinung, aber solange es auch für die andere Position gute Gründe gibt, dann passt das ja).

Daher an all die Politiker, die heute meinen, sie wüssten was gut für die Studenten ist. Habt ihr überhaupt aktiv mitbekommen, wie Bachelor/Master läuft? In Ulm lief das quasi mit meinem Studienbeginn parallel zum Diplom an, von daher habe ich es am Rande mitbekommen. Ich habe auch über die Gremien mitbekommen, wie die Bachelor- und Masterstudiengänge weiter geplant und umgesetzt wurden. Aber richtig mitbekommen wie es läuft habe ich nicht. Daher würde ich mir mal wünschen, dass die Berufs-Politiker sich da mal einfach in einen Kurs mit reinsetzen und dann offen für Feedback sind und nicht alles gleich wieder mir ihrer Rhetorik “runterreden”.

03Dec

Bildungsstreiks – Thesen auf dem Blog der Grünen Jugend

Wieder mal bringt die GJ (diesmal in Person von Max Pichel) viele wichtige Aspekte auf den Punkt. Die 4 Thesen zum Bildungsstreik beinhalten glaube ich ganz wichtige Aspekte.

Ich will auf die Hauptaspekte und einige Details etwas eingehen. Um meine Ausführungen zu verstehen ist es auf jeden Fall sinnvoll, das o.g. Thesenpapier komplett zu lesen.

  1. These 1: Es geht nicht nur ums Geld
    Natürlich geht es nicht nur ums Geld, es geht um Inhalte. Das Geld ist dann oft das Mittel zum Zweck. Ein Studium muss einfach studierbar sein, ein Studium muss einen bilden. Und die Bildung ist NICHT das dumme Auswendiglernen von Fakten, sondern auch das wissenschaftliche, nämlich das Hinterfragen von allem und dem Suchen nach Lösungen. In einem Studiengang, in dem alles 100% vorgegeben ist, wird zwar auswendig gelernt, aber nicht die wissenschaftliche Bildung erlangt.
    Das Geld ist dann dafür wichtig, dass man ausreichend kleine Gruppen, Material, … hat oder damit man den Tag wirklich an der Uni verbringen kann und nicht für den Lebensunterhalt arbeiten muss. Es ist ein Mittel zum Zweck, aber der Zweck ist ein anderer.
  2. These 2: Wir wollen keinen Kuschelkurs
    Das sehe ich anders. Es geht nicht darum, ob man durch Besetzung oder durch “Kuschelkurs” die Ziele erreicht, sondern es geht um die Ziele. Es gibt sicherlich Fälle und Konstellationen, in denen der Kuschelkurs nichts bringt, aber in anderen Situationen bringt ein konstruktives Gespräch mit 3 Leuten mehr als eine Großdemo.
  3. These 3: Wir lassen uns nicht kriminalisieren
    Naja, da muss man wieder ganz klar unterscheiden. Es gibt die, die machen kriminelle Sachen (Steine werfen, Sachbeschädigung, …) und andere, die sind friedlich. Natürlich darf man nicht alle kriminallisieren, aber da wo kriminelle Handlungen stattfinden, sollten die auch angemessen verfolgt werden dürfen. Mal sarkastisch gesagt, es bringt nichts, wenn die einen für eine bessere Ausstattung demonstrieren und ein kleiner Teil die bisherige (zum Teil noch sehr gute) Ausstattung demoliert.
    Auch stimmt es, dass nicht alle, die demonstrieren, von der Uni kommen. Ich kenne viele Schüler und Ex-Studenten, die sich solidarisch erklären mit den Studenten und zum Teil auch mitdemonstrieren. Und sicherlich gibt es auch den einen oder anderen “Chaoten”, der die Demos nur für Krawall nutzt und dem die eigentlichen Ziele egal sind. Aber das sind zwei verschiedene Bereiche. Wenn Schüler und Ex-Studenten friedlich mitdemonstrieren und die guten Ziele unterstützen, dann besteht da keinerlei Anlass für Kritik.
    Wenn Chaoten nur wegen dem Krawall da sind, dann ist es egal ob Student oder nicht, dann sollten alle, auch die Protestler, diese “Isolieren” und als Chaoten darstellen.
  4. These 4: Für eine kritische Wissenschaft
    Das korelliert m.E. ja wieder mit These 1. Wir wollen andere Strukturen. Wir wollen wissenschaftlich arbeiten (dürfen) und alles hinterfragen. Wir wollen den Kapitalismus und die Theorie, dass die Erde eine Kugel ist hinterfragen dürfen. Sicherlich wird das eine oder andere mal herauskommen, dass die aktuell gelebte Theorie wahrscheinlich doch passt, aber in anderen Fällen kommt etwas neues und besseres heraus. Dafür haben wir doch die Unis und die Wissenschaft. Deswegen wird doch die Uni vom Staat auch finanziell gestützt. Damit das Land sich weiter entwickelt. Und dazu ist es notwendig, dass die kritischen Hinterfrager auch unabhängig agieren dürfen. Sei es, dass hinterfragt wird, ob Gentechnik sicher ist, OHNE dass ein Drittmittelprojekt der Abteilung gefährdet ist, wenn die Antwort jemandem nicht gefällt…

Auch wenn ich jetzt an einigen Stellen etwas anderer Meinung war, denke ich doch, dass dieses Thesenpapier eine sehr gute Diskussionsgrundlage bietet und auf jeden Fall in die richtige Richtung geht.

25Nov

Herdprämie – Betreuungsgeld – Gutscheine

Leider denke ich, dass die Grünen bei diesem Thema auf dem falschen Weg sind.

Daher mein Brief an Cem:

Hallo Cem,

ehrlich gesagt nervt mich der Herdprämien-Quatsch. Viele der Grünen Themen sind gut, aber mit der Herdprämie haben sich einige bei uns in der Partei verrannt. Denke ich zumindest. Warum?
Cem, du gehst nach Hause zu deinem Kind und alle applaudieren. Zu recht. Es ist gut, wenn Eltern sich um Kinder kümmern. Ich weiß jetzt nicht, wie Du es finanziell geregelt hast, aber er Du wirst es Dir leisten können. Nur in vielen Familien ist das Geld nicht da, das einfach mal einer paar Jahre oder beide paar Wochen daheim bleiben. Warum gibst Du deine Kinder nicht am ersten Tag in einer Betreuungseinrichtung ab, sondern gehst an den “Herd”? Ganz einfach, weil Kinder etwas wunderbares sind, das wir als Eltern genießen sollte, aber auch, weil Kinder sich am Besten entwickeln können, wenn Bezugspersonen sich angemessen um das Kind kümmern. Und zu den kontinuierlichsten Bezugspersonen gehören eben in unserem Gesellschaftsbild und wie ich erfahren habe auch in der Praxis immer noch die Eltern. Die Eltern sollten es sich also leisten können, auch mal daheim zu bleiben und von der Gesellschaft ein positives Feedback zu bekommen. Und ein positives Feedback sind halt auch finanzielle Hilfen, die es ermöglichen, sich um die Kinder zu kümmern.

Keine Frage, die Wahlfreiheit der Eltern ist wichtig. Es sollte ausreichend Krippenplätze geben für jedes Kind, für das ein Platz gesucht wird, sollte einer in angemessener Nähe vorhanden sein. Ich denke, da sind wir 100% einer Meinung. Aber wenn sich Eltern dafür entscheiden wollen, dass sie das Kind selber aufziehen, dann muss man das so akzeptieren und sollte die Leute dabei unterstützen und es auch finanziell ermöglichen, anstatt sie mit Phrasen a la Herdprämie zu bewerfen. Und wenn wir mal rechnen, 150 Euro sind de facto ein Witz. Ein Krippenplatz kostet derzeit 400 Euro, wenn ich einen halbwegs fair bezahlten Job suche, sollte ich 1000 Euro verdienen, also wenn es nur um das Geld geht, dann lohnt es sich auf keinen Fall, wegen den 150 Euro daheim zu bleiben.

Daher bitte ich Dich, Cem, noch mal zu überdenken, ob wir nicht lieber wollen, dass Eltern, die sich um Ihre Kinder kümmern, auch entsprechend von der Gesellschaft gewürdigt werden. Auch durch finanzielle Beiträge, die ja eher symbolischen Charakter haben.

Nun vielleicht noch einen Ausflug in die Argumentation, dass wir für Chancengleichheit sind, die frühkindliche Bildungen in vielen KiTas zumindest einen Minimumstandard einhält und das vielleicht gerade Kinder “bildungsfernerer” Haushalte genau wegen diesem Geld aus den Krippen daheimbehalten werden…. dies alles kann dazu führen, dass diese Kinder langfristig unter den 150 Euro leiden, weil sie diese frühkindliche Bildung weder in der KiTa (weil sie nicht dawaren) noch zu Hause (weil die Eltern dazu nicht den Zugang haben) erfahren haben. Ja, diese Gefahr sehe ich auch. Aber da dies laut unserem Grundgesetz ganz eindeutig eine Entscheidung der Eltern ist, ob sie ihr Kind selber erziehen wollen, müssen wir das erst mal respektieren. Eigentlich müssen wir dann sogar sagen, dann müssen Eltern auch mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausgestattet werden, so dass sie diesen “Verfassungsauftrag” erfüllen können.
Neben dem Grundgesetz-Argument möchte ich auch noch anmerken, dass wir dann an ganz viele Stellen “Zwangsmaßnahmen” einführen müssten. Für Kinder wäre Bioessen sicherlich gesünder, also nur noch Kindergeld in Form von Bioladen-Gutscheinen? Für die Gesellschaft wäre es sicherlich Gesünder, wenn keine Zigaretten mehr geraucht werden würden, also HartzIV nur noch in Form von Gutscheinen, die nicht für Tabak und Alkohol genutzt werden können? Ich sage zu solchen Sachen “Nein”, nicht weil ich sie nicht von der Idee her für sinnvoll halten würde, sondern weil in meinem Gesellschaftsbild den Leuten eine Wahlfreiheit gelassen wird. Und solange die Eltern mit den Kindern nichts rechtswiedriges machen, muss man ihnen die Möglichkeit lassen, diese zu Hause zu erziehen.

Lieber Cem, da ich es wichtig finde, dass Du dich um Deine Kinder kümmerst, erwarte ich jetzt auch kurzfristig gar keine Antwort, aber vielleicht denkst du ja dran, wenn das Thema wieder auf die Agenda kommt. Jetzt genieße die Zeit mit deinen Kindern und Deiner Frau. Ich wünsche Dir eine schöne Zeit.

Viele Grüße

Christian

20Nov

FAU brennt

Unter dem Motto “Die Uni brennt” oder in Twitter auch #unibrennt streiken viele Schüler und Studenten und besetzen auch Hörsäle. Die Forderungen der Erlangern FAU Studenten kann ich im Großen und Ganzen nur unterstützen.

Daher die einzelnen Forderungen noch mal aus meiner Perspektive:

  • “Die Einführung einer Verfassten Studierendenschaft, eines Studentenparalmentes, wie in anderen Bundesländern.”
    Die Mitarbeiter jeden größeren Betriebs haben das Recht auf einen Betriebsrat. In der Uni wurde vor wenigen Jahren, nämlich zu der Einführung von Studiengebühren, behauptet, dass sich die Studenten dann als Kunden fühlen dürfen und Forderungen stellen, so nach dem Motto, der “Kunde ist König”. Aber da die Uni logischerweise nicht für jeden Studenten das Wunschprogramm bieten kann, sondern sich nur nach der Mehrheit richten kann, wäre es eigentlich der logische Schritt, ein demokratisches Gremium der Studenten ganz offiziell einzuführen.

  • “Gundlegende Überarbeitung des aktuellen Studiensystems mit Bachelor/Master”
    Hier würde ich mir eine detaillierte Aufschlüsselung wünschen (einiges kommt ja unten), weil von der Idee ist ja nicht alles schlecht. Zum Beispiel die Idee, dass man einfach die Uni wechseln kann, die Idee, dass man auch schon nach 3 Jahren einen berufsbefähigenden Abschluss bekommt, …
    Ein ganz anderes Kapitel ist es, dass diese Ideen praktisch nicht umgesetzt wurden. Uniwechsel sind in vielen Studiengängen immer noch schwer, Anrechnung von Kursen ist oft Glückssache. Arbeitsplätze für Bacherlorabsolventen einiger Studiengänge quasi nicht vorhanden.

  • “Reduzierung der Arbeitsbelastung, des Notendrucks und der psychischen Belastung”
    Da ich nie Bachelor/Master studiert habe kann ich das nicht beurteilen, aber umgekehrt denke ich, dass die Bachelor-Studenten auch nicht den “alten” Druck beurteilen können, den wir als Diplomer hatten. Was natürlich ungünstig ist, wenn man 9 Semester Diplom in 6 Semester Bachelor packt und bei den Inhalten nirgens kürzt. Was auch kritisch ist, dass man keine “Ehrenrunde” drehen kann, ohne die Exmatrikulation zu befürchten (zum Teil sind die Zeiten sehr streng und man darf gar nicht überziehen).

  • “Masterplätze für jede/n Bachelor-Absolventen/-in
    Jepp, zumindest sollte niemand abgewiesen werden. Wenn eh klar ist, dass 20% gehen, muss man für die nicht unnötige Kapazität vorhalten. Aber Regelungen, dass nur Absolventen mit einer Note besser als 2,5 (oder wo immer diese Grenzen liegen) einen Master machen dürfen ist quatsch. Wir wollen doch in Deutschland hochqualifizierte Leute und nicht so halbqualifizierte.

  • “Verbesserung der Studienbedingungen”
    Hmm, nicht sehr konkret… dabei könnte man hier bestimmt zig Sachen aufzählen: Ausreichend Bücher in der Bibliothek, gute Labore, …

  • “Abschaffung der Studiengebühren
    Jepp, man kann sogar über weitergehende Forderungen nachdenken (Grundeinkommen für Studenten, elternunabhängiges Bafög, höheres Bafög)

Jetzt lese ich den Blog erst mal weiter ….

So, jetzt darf ich mich gleich entschuldigen, beim weiterlesen habe ich die Forderungen detaillierter gefunden, also genau das was ich oben bemängelt habe war zu unrecht…. sehr schöne Forderungen.

Was mir da noch aufgefallen ist:

  • “Das NC-System ist für die Feststellung der Eignung der Bewerber für den Studiengang nicht ausreichend”

Hier frage ich mich immer warum. Klar, für einige Fächer ist ein gewichteter NC sinnvoller, wenn jemand Deutsch, Englisch & Französisch “sehr gut” ist, dann ist er bestimmt für Sprachen geeignet, selbst wenn Geschichte nur ein “ausreichend” abbekommen hat, aber die Erkenntnisse, die verschiedene Lehrer über mehrere Jahre in verschiedenen Bereichen im Vergleich zu anderen Schülern mit ähnlichen Voraussetzungen, die halte ich für erheblich aussagekräftiger als ein Auswahl die eine Uni durchführt. In einer ungewohnten Umgebung mit unterschiedlichen Voraussetzungen (der eine hat das Fach schon in der Schule vertieft, der andere nicht) ist es ganz schwer zu ermitteln, wer geeigneter für das Studium ist. Hier ein gutes Verfahren einzuführen, dass auch zeitlich, für die Studenten (die sich vielleicht an 3 oder sogar 7 Unis bewerben) und vom finanziellen Aufwand realistisch ist, habe ich noch nicht gesehen.

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