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24Mar

Mülldiskussion und Kaffee

Wenn es in letzter Zeit um Müll geht, dann geht es fast immer um Kaffee. Entweder es sind die To-Go-Becher oder die Kapseln für die Kaffee-Maschinen. Natürlich ist das beides Müll. Natürlich sollte man den jeweils vermeiden. Aber wenn man durch irgendeinen Supermarkt geht, dann ist quasi alles in Plastik. Teilweise doppelt.

Die Schokoriegel sind in einer Tüte und noch mal einzeln verpackt. Das Obst packt man meist in Plastikbeutel. Der Käse ist vorverpackt in Plastik (jeweils 5 Scheiben in einer Packung). Die Biogurken sind in einer Plastikfolie. Der Biozucker ist in Packungen mit Plastiksichtfenster (während der einfache Aldi-Zucker nur in Papier eingepackt ist).

Es gibt kaum etwas, das nicht in Plastik verpackt ist.

Warum konzentriert sich die Müll-Diskussion dann zur Zeit so stark auf die Kaffee-Produkte?

Ich schaue immer bewusster darauf, ob es eine Alternative ohne Plastik gibt. Aber häufig ist die ganz schwer zu finden, manchmal gibt es sie, in dem entsprechenden Laden gar nicht. Daher finde ich es zwar gut, dass wir die Müll-Diskussion mal mit dem Beispiel “Kaffee” gestartet haben. Aber wir müssen sie ganz schnell auf die alltäglichen Einkäufe ausdehnen.

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