Weiter zum Inhalt
Bildung & Familie & Finanzen » Betreuungsgeld II
24Apr

Betreuungsgeld II

Nachdem das mit dem Betreuungsgeld die letzten Tage immer wieder diskutiert wurde, gibt es 2 Hauptargumente dagegen:

  1. Bildungsferne Kinder bekommen zu Hause oft eine schlechtere Förderung als im Kindergarten, aber genau deren Eltern haben meistens wenig Geld, also lohnt es sich am ehesten für die, die Kinder daheim zu behalten (und im Extremfall diese einfach den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen gelassen)
  2. Wenn ein Partner daheim bleibt meist die Frau, damit würde ein veraltetes Rollenbild zementiert.

Für das Betreuungsgeld spricht:

  1. Eltern haben die Wahlfreiheit, ob sie die Kinder selber betreuen wollen, oder nicht (und wenn, dann bekommen sie dafür eine kleine Unterstützung)
  2. Ein Kindergarten/Krippen-Platz kostet dem Staat mehr als die 150 Euro im Monat.

Dies waren die Hauptargumente, die ich aus der Diskussion herausgehört habe und ich kann allen 4 Argumenten irgendwie zustimmen.

Kindergarten ist sicherlich was tolles, mit anderen Kindern spielen, von diesen lernen, … aber auch die Familie ist toll, immer eine direkte Bezugspreson haben, die quasi immer für einen da ist.

Aus diesem Grund würde ich einen ganz anderen Weg vorschlagen: Ein bedingungsloses Grundeinkommen. Jeder (egal wie alt) bekommt einen Satz, von dem man tatsächlich überleben kann. Ich stelle mir da 600-700 Euro oder so vor (genaue Zahlen muss ich noch durchrechnen). Von diesem Betrag soll man wirklich das nötige kaufen können… Und da dieser Betrag auch für Kinder ausgezahlt wird, könnten Eltern tatsächlich daheim bleiben, zumindest einer, oder eben doch arbeiten gehen. Damit wäre eine Wahlfreiheit geschaffen. Dann bekommt halt jeder das Geld, aber wenn die Eltern (beide) arbeiten gehen, fließen dafür ja auch entsprechend mehr Steuern zurück an den Staat. Und vor allem wäre der obige Hauptnachteil, dass Eltern, denen die Kinder egal sind, die die Kinder nicht fördern wollen oder können etc.  (ich hoffe, dass diese eine ganz kleine Minderheit sind), für die schlechtere Variante nicht mehr Geld bekommen als für die bessere, nämlich das Kind daheim “rumgammeln” zu lassen statt im Kindergarten fördern zu lassen.

Verfasst am 24.04.2012 um 23:17 Uhr von mit den Stichworten , , , , .
Bislang wurde ein Kommentar hinterlassen. Du kannst hier einen Kommtenar schreiben.
Hier ist die TrackBack URL und der Kommentar-Feed des Artikels. Du kannst den Artikel auch auf Twitter oder Facebook posten.

Kommentare

  1. Anisha1 May 2017

    Pourquoi les gens se plaignent? Parce que c’est de l’argent public et que c’est avec mes impôts et ceux d’un bon paquet d’autres gens parce qu’à moi tout seul, en une année, je lui paye 1 semaine de salaire. On parle de transparence, la bonne solution qui éviterait toute polémique serait de jouer carte sur table pour tout ce qui est dépense d’argent public : tout les salaires des fonctionnaires et haietfonctionnaur-s devraient être public. C’est mon argent qu’on dépense.

    Reply

Schreibe einen Kommentar

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
37 Datenbankanfragen in 0.632 Sekunden · Anmelden