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Energie & Politik » Neue Energien
17Jul

Neue Energien

Till hat im Blog der Grünen BaWü einen schönen Artikel zu Deserttec geschrieben.

Ich bin mir unsicher, ob ich das Projekt toll finden soll. Einerseits ist es natürlich toll, wenn wir eine Technik haben, die wenn sie läuft vom Grundsatz her kein CO2 freigibt, bzw. wenn man “Nebeneffekte” berücksichtigt, dann immer noch eine hervorragende Quote hat.

Aber die zentrale Produktion ist halt auch ein Nachteil.

Der Ausfall von Krümmel hat wieder gezeigt, jede zentrale Versorgung ist suboptimal. Wenn diese ausfällt, dann fällt gleich richtig viel aus. Und wenn davon gesprochen wird, dass die Sahara zwischen 15% von Europa bis hin zu der ganzen Welt versorgen könnte…. dann mag das in der Theorie stimmen. Aber wie abhängig wäre die Welt dann von dieser “relativ kleinen Fläche”?

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass wir dann weiter von Konzernen abhängen.

Daher mein Vorschlag: Deserttec als Übergangslösung …. ein sehr langer Übergang zwar, aber einerseits muss sich der Bau rentieren, andererseits dauert es auch noch viele Jahre, bis wirklich auf jedem Haus Solarzellen sind und in jeder Stadt die richtigen Energiespeichermethoden vorhanden sind (an dem Thema wird ja noch geforscht….)

Fazit: Deserttec ist vieeeeel besser als Kohle, Öl und Atom, aber eine richtig dezentrale Lösung ist langfristig noch besser.

Verfasst am 17.07.2009 um 22:26 Uhr von mit den Stichworten , .
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