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06May

Griechenland (nochmal…)

Zum Thema Griechenland habe ich leider mehr Fragen als Antworten… und ich fürchte den “Profipolitikern” geht es genauso, nur trauen diese sich nicht, diese zu stellen.

  1. Wie viel Geld gibt es in Griechenland, dass abgeschöpft werden könnte? Gibt es Reiche? Wäre eine Vermögenssteuer eine Lösung? Oder müssen wieder nur die Armen dafür bezahlen, dass ein korruptes System alles Geld vergeudet hat, während Millionäre unbehelligt bleiben?
  2. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die jetzigen Hilfen wirklich wirken? Zur Erinnerung, in dem 3-Jahres-Zeitraum soll die NEU-Verschuldung abgebaut werden. Das heißt, die Schulden steigen weiter an, nur langsamer. Kommt dann in 3 Jahren der Kollaps? Oder ist es realistisch, dass die irgendwann wieder von den Schulden runter kommen? Oder wäre ein Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende? Also Griechenland aus dem Euro ausschließen. Tritin meint, das würde zu einer Abwertung führen, aber wie schlimm wären die Folgen wirklich?
  3. Wenn die Euro-Staaten jetzt für 80 Milliarden Euro bürgen, wirkt sich dass dann nicht negativ auf diese Länder aus. z.B. Deutschland muss für 20 Mrd. bürgen. Das sind neben den 80 Mrd. Euro Neuverschuldung und 1,7 Bio. Gesamtverschuldung zwar “minimale” Beträge, aber es summiert sich halt auf. Wann kommt der Punkt, an dem jemand die Kreditwürdigkeit der deutschen Regierung anzweifelt.
  4. Ab wann gilt ein Staat als pleite? Wenn die Summe der Vermögen der Bürger nicht mehr reicht, um die Schulden zu bezahlen? Wenn die Schulden einen Prozentsatz des BIP erreichen (so wird glaube ich heute der Schuldenstand gerne angegeben)?

So, nun bin ich mal gespannt, wer mir Antworten geben kann.

Verfasst am 06.05.2010 um 23:53 Uhr von mit den Stichworten , .
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