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Verkehr » Fahrramitnahme bei der deutschen Bahn
30Jul

Fahrramitnahme bei der deutschen Bahn

14 Menschen planen einen Ausflug in ein Dorf, das ca. 5 km vom nächsten Bahnhof weg ist. Ein Bus fährt zu so später Stunde auch nicht mehr (18:00 Uhr), also überlegen sich diese 14, dass man ja Fahrräder mitnehmen kann. Der Kommentar der deutschen Bahn dazu: In dem Zug können vielleicht 4-5 Fahrräder mitgenommen werden.

Lieber Herr Grube, wenn Sie wollen, dass die Bahn erfolgreich ist, dann muss sie Kundenfreundlich sein. Es bringt uns Kunden gar nichts, wenn Sie uns an einem Bahnhof rauslassen, der 5 km weg von der eigentlichen Ortschaft ist und da keine sinnvolle Möglichkeit besteht, diese 5 km zu fahren. Wir sind ja flexibel, wir sind ja bereit Lösungen zu finden. Wir würden ja mit dem Bus fahren. Es fährt aber keiner. Wir würden ja unsere Fahrräder mitnehmen. Das geht aber wohl nicht. Solche Erlebnisse demotivieren, die Bahn zu benützen. Drei Autos voll mit Leuten sind auf die Entfernung ungefähr gleich teuer, aber wir sparen uns einen Fußweg von über einer Stunde (laut den Berechnungen der Verkehrsbetriebe). Wenn Zug fahren “gut klappen” würde, dann würden wir ja gerne Zug fahren. Wir hätten sogar für die Fahrräder bezahlt. Aber nicht, wenn wir dann am Bahnhof wahrscheinlich stehen bleiben müssen.

P.S.: Diesmal haben wir uns nochmal für den Zug entschieden, aber solche Erlebnisse tragen nicht dazu bei, dass die Bahn attraktiver wird.

Verfasst am 30.07.2010 um 6:40 Uhr von mit den Stichworten .
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