Weiter zum Inhalt
Gesundheit & Klima & Politik » Hart aber fair über Fleischkonsum
17Dec

Hart aber fair über Fleischkonsum

Die Sendung hart aber fair über Fleischkonsum war eine Katastrophe.

Im Grunde wurde das Thema auf ganz komische Argumente reduziert:

Es schmeckt, es steht in der Bibel und den Gesetzen, es war schon immer so und es war Voraussetzung für die Evolution auf der Fleischer-Seite.

Die Vegetarier haben sich sehr auf die Rechte der Tiere beschränkt (Gefühle, Quälerei, …). Und gerade die Frau Rütting hat ziemlich komisch argumentiert.

Aber paar Sachen waren echt die Höhe:

  • Adam: “Nur mit Fleisch kann die Welternährung sichergestellt werden” – Falsch, siehe hier: welthungerdemo oder peta
  • Breukmann: “Jeder Mensch der will soll Fleisch essen können” … In welcher Welt lebt der denn? 800 Millionen Menschen wären froh, wenn sie eine gekochte Schüssel voll Reis/Hirse/o.ä… jeden Tag hätten (und dann noch sauberes Wasser)

Nichtmal andiskutiert wurde der Klimaaspekt.

Der Gesundheitsaspekt für den Menschen ist relativ untergegangen. Plasberg hat zwar Mediziner zitiert (zu viel Fleisch ist ungesund), aber der Funke hat das mit der Frage “Was ist zu viel?” erstickt. Der Adam hat in einem seiner letzten Statements implizit gesagt, dass es gesünder ist, weniger Fleisch zu essen. – Immerhin. Die Antibiotika-Belastung wurde auch wegdiskutiert….

Und auch der Faktencheck ist mal wieder sehr dünn, aber er zeigt, dass die Fleischproduzenten nicht ganz  bei der Wahrheit geblieben sind.

Verfasst am 17.12.2010 um 8:27 Uhr von mit den Stichworten , , , .
Bislang wurde kein Kommentar hinterlassen. Du kannst hier einen Kommtenar schreiben.
Hier ist die TrackBack URL und der Kommentar-Feed des Artikels. Du kannst den Artikel auch auf Twitter oder Facebook posten.

Schreibe einen Kommentar