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Medien & Politik » Kulturflatrate 2
08Aug

Kulturflatrate 2

Ich habe die Fortsetzung zum ersten Kulturflatrateartikel ja schon angekündigt. Hier ist sie!

Ich habe nun einige der Quellen gelesen und mag das kommentieren:

  • Blogbeitrag Kulturflatrate 2.0
    Im Grunde eine ähnliche Idee wie ich sie hatte. Zentraler Bundesserver (naja, Wolke, aber um technische Detailumsetzung will ich hier noch nicht feilschen). Der Artikel geht noch von einer Registrierung aus, besser wäre es, einfach alle Kunden von deutschen Providern zu akzeptieren. Das wäre ein Schritt anonymer.
  • Dann gibt es bei Malte Spitz grüne Antworten auf Fragen zur Kulturflatrate die ich hier verkürzt (also die Fragen sind verkürzt und die “offiziellen” Antworten der Grünen sind, sofern wiedergegeben, auch verkürzt) kommentieren will:
    1. Höhe: Hier gibt es noch keine grüne Festlegung, aber ich denke, die von Zypris (SPD) ins Gespräch gebrachten 50 Euro sind viel zu hoch. Es muss definitiv so sein, dass die normalen digitalen Kulturkosten nicht überstiegen werden und das Internet nicht unbezahlbar wird. Auf den Seiten des statistischen Bundesamt habe ich gerade nichts gefunden… vom Gefühl her, würde ich diese Flatrate bei 10€ ansiedeln. Die Musikindustrie beziffert ihren Umsatz auf 1,5 Milliarden, also etwa 130 Millionen pro Monat, also pro Bundesbürger weniger als 2 Euro pro Monat. Wenn man jetzt einerseits die auch dann noch verkauften CDs abzieht, andererseits bedenkt, dass ja für downgeloadede MP3s keine CDs mehr produziert werden müssen, also Kosten wegfallen, kann man den Preis für den Musik-Teil der Flatrate getrost auf weniger als 1 Euro pro Bundesbürger festlegen. Musik macht derzeit glaub ich einen großen Batzen in Tauschbörsen aus, Filme schaut man sich zur Zeit glaub ich eher noch im Kino (das wird ja nicht betroffen sein) und in Fernsehen an. Ist einfach noch angenehmer. Bücher liest man lieber auf Papier. Photos hat sich eh kaum jemand gekauft. Software und Spiele könnten noch mal einen großen Betrag ausmachen.
      Wobei, ich bin mir gar nicht sicher, ob man das am Internetanschluss festmachen soll, oder an anderen Sachen… Wobei Internetanschluss ist schon ein Indikator für “Kopiermenge”, wenn auch nur ein sehr grober. Man könnte das ja auch aufteilen, ähnlich wie bei der Gema. Alles was mit Kulturkonsum zu tun hat, kostet etwas: Internet, MP3-Player, Lautsprecher (insbesondere Souroundsysteme wegen Filmen), eBook-Reader…
    2. Berücksichtigung von Bedürftigen: Wenn die Kulturflatrate wirklich bei 10 Euro landet, ist eher die Frage, wie die anderen Kosten (PC, Internet, … ) verrechnet werden. Auf jeden Fall plädiere ich hier ganz stark für teilen. Wenn sich paar Leute den Internetzugang/PC/… teilen, dann wären das paar Euro pro Person und damit erträglich.
      Auch gibt es öffentliche Internetzugänge (die dann vielleicht etwas teurer werden)…
      Wer damit kreativ umgeht, kann da bestimmt eine Lösung finden, die bezahlbar bleibt. Solche Lösungen sollte das Gesetz direkt zulassen, also nicht Schlupflöcher schaffen, sondern ganz offizielle Wege.
    3. Sollen auch “Nicht-Nutzer” diese Gebühr zahlen: Hier tendiere ich zu ja, weil man kann ja auch offline kopieren…. wobei dann wieder die “verteilte” Kostenberechnung gerechter wäre. Die GEMA hat sich da ja schon Gedanken gemacht.
    4. Spartenflatrates? (nur Musik? Nur Film?): Siehe 3. … Es geht ja darum, das Privatkopieren generell zu legalisieren. Wenn man die Wahl hat, wo man was bucht, muss dann der Staatsanwalt jedesmal bei einer Kopie nachschauen, ob die Person das gebucht hat. Oder kann man monatlich buchen und dann einmal alles runterladen und dann wieder 3 Monate nicht bezahlen und nichts runterladen?
      Alles Quatsch, im Grunde muss einfach jeder zahlen, und darf dann alle digitale Kultur für den Eigengebrauch kopieren.
    5. Einzug über GEZ? Vermischung? GEZ ist ein ganz anderes Thema… und der Einzug über die Provider wäre sinnvoll, bzw. siehe 1. Verteilung der Kosten auf diverse andere “Güter”
    6. Paralell komerzielle Angebote für digitale Kultur: Halte ich ehrlich gesagt für unrealistisch. Sobald es legal wird, digitale Kultur für den Eigengebrauch zu kopieren, wird es auch Bestrebungen geben, dass Anbieter (z.B. wegen Werbeeffekten oder werbefinanziert oder einfach Vereine, Gruppen, Fans …) qualitativ hochwertige Downloads anbieten. Bzw. um es sinnvoll messen zu können, was wirklich genutzt wurde, würde sich eh ein zentraler Server (unabhängig betrieben … siehe spätere Frage) anbieten.
    7. Darf dann alles kopiert werden: Wie in der offiziellen Antwort steht: Dies ist der Sinn dahinter, dass für den Privatgebrauch kopiert werden darf.
    8. Was soll veröffentlicht/ in der Flatrate freigegeben werden? Welche Rollen spielen Verwertungspartner?
      Alles, sonst macht es keinen Sinn.
      Verwertungspartner halte ich im Gegensatz zur offiziellen Meinung für unrealistisch, siehe 6.
    9. Wer soll profitieren? Nur Urheber? Ausübende Künstler? Verwerter?
      Na, auf jeden Fall die Urheber. Wenn die ausübenden Künstler durch ihre Ausübung das Stück “neu” schaffen/interpretieren, die z.T. auch.
      Verwerter sind dann quasi nicht mehr notwendig, bzw. es liegt im Ermessen des Künstlers, was für Verträge er mit den Verwertern abschließt. Wenn der Künstler das Risiko für die Nutzung eines Aufnahmestudios an den Verwerter gemeinsam mit den Rechten an den Einnahmen abtritt, ist das seine Entscheidung. Geld gibt es halt je nach Nutzung, wie der rechtmäßige Empfänger das verwendet, bleibt ihm überlassen.
    10. Verteilung auf Genres?
      Schwer, ein 90-min-Film hat natürlich ein anderes Volumen als eine 3 min MP3. Mir geistern da Ideen wir MB und/oder die Anzahl der Mitwirkenden zumindest ansatzweise einzubeziehen. Bei einem Buch ist das wieder anders… vielleicht die durchschnittlich aufgewendeten Personenstunden (vielleicht noch gewichtet nach “Hauptdarsteller” und “Hilfspersonen”) …. auf jeden Fall ist das ein Punkt, wo die Künstler und Konsumenten ein entscheidendes Wort mitzureden haben sollten…. (naja, eigentlich bei allen Punkten hier, aber speziell bei diesem gibt es ja keine politischen Präferenzen a la “du sollst mehr die eine oder andere Kultur konsumieren”, daher kann die Politik sich hier weitestgehend zurückhalten).
    11. Wie sollen qualitativ höherwertige Produkte behandelt werden?
      Also grundsätzlich wird die Qualität vom Nutzer bewertet. Wenn es wirklich qualitativ besser ist, wird es weiterempfohlen, mehr Leute hören es sich an, … Wenn nur eine kleine Gruppe etwas hochqualitatives will, dann kann man es ja als Auftragsarbeit (nach vorheriger Bezahlung) herstellen.
    12. Gibt es eine Umverteilung, wenn die Inhalte in “nicht gewünschte” Bereiche (z.B. Porno) fließen?
      Ich würde mir auf jeden Fall einen Jugendschutz wünschen. Also solche Inhalte nicht komplett frei anbieten. Aber wenn die Mehrheit das als Kultur ansieht und konsumieren möchte, dann soll das auch entsprechend vergütet werden.
      Illegale Inhalte sollen natürlich komplett ausgenommen werden, also Lieder/Bilder/Filme mit Aufruf zur Gewalt etc.
    13. Messung? Da steht als offizielle Antwort, dass das bereits behandelt wurde. WO?
      Mein Favourite ist wie gesagt der Bundestracker, der aber nicht unbedingt vom Staat, nicht unbedingt von EINER “Gruppierung” betrieben werden muss, aber die Betreiber müssen unabhängig sein, das heisst die Betreiber sollten kein Interesse an den Nutzerdaten und kein Interesse an einer (gefälschten) Downloadstatistik haben.
      mehr dazu unten.
    14. Wer verteilt die Gelder: Die offizielle Antwort gefällt mir: Im Grunde egal, solange wenig Verwaltungskosten anfallen.
    15. Wer entscheidet bei Streitfragen: Die offizielle Antwort gefällt mir: Muss noch, in Abhängigkeit von der weiteren Diskussion & anderen Faktoren, ausgearbeitet werden.
    16. Vereinbarkeit mir Urheberrecht: Die offizielle Antwort gefällt mir: Die ist im Grunde ein Verweis auf dieses Gutachten.
  • Nochmal meine Ideen zum “Bundestracker”:
    1. Wer Betreibt ihn
      Jemand unabhängiges, der weder Interesse an den Kundendaten noch an den Statistiken hat.
      Wenn es mehrer Anbieter sind, sollten diese so verbunden sein (gemeinsammes Einstiegsportal, Schnittstellen, zentrale Suchmaske etc.) das es für den Nutzer sehr einfach wird, die gewünschte Kulturgüter zu finden.
    2. Technik:
      Ich tendiere im Gegensatz zu dem Kulturflatrate 2.0 Beitrag zu einem Bittorrentartigem System. Da sind dann zwar die Dateien einmal auf dem offiziellen Server vorhanden, aber die Bandbreite wird mit vielen Nutzern geteilt. So ist alles immer verfügbar und nicht von den “Crashs” irgendwelcher privater Server abhängig, aber es muss nicht alles von den zentralen Servern kommen.
      Genutzt werden darf/kann es nur durch IPs, die zu deutschen Internetprovidern gehören.
      Zusätzlich könnte man noch ein TOR-Netzwerk dazwischenbauen, dass aber nur Anfragen von anderen TOR-Servern oder entsprechenden Provider-IPs annehmen darf.
    3. Vorteile für den User dort mitzumachen:
      • Sehr vieles da (und der Künstler der seine Werke dort nicht anbietet ist selber Schuld),
      • sicher legal (der Anbieter ist dafür verantwortlich, die Inhalte zu prüfen und für Fehler kann dann nicht der Downloader verantwortlich gemacht werden, während man auf Tauschbörsen alles mögliche bekommen kann)
      • wahrscheinlich virenfrei (auch hier sollte der Anbieter prüfen)
      • Unterstützung der Künstler (wenn man was runterlädt findet man den Künstler ja eher gut…. wünscht ihm also auch einen möglichst großen Anteil vom “Kuchen”)
    4. Nachteile für den User dort herunterzuladen: der Nachteil wäre eine/wenige zentrale DatenkrakeN … aber wie in dem oben zitierten Blog (Kulturflatrate 2.0) angemerkt, denke ich auch, mit entsprechenden Nutzungs- und Löschungsgesetzen ist dies relativ verkraftbar. Daten fallen bei jedem Download an. Da ist die Frage, vertraue ich lieber einer “komischen” P2P-Plattform, auf der sich auch “komische” Gestalten tümmeln? Ganz im Gegenteil, da es ja wahrscheinlich immer noch nicht gewünscht wird, dass die Daten ins Ausland (mit anderen Gesetzen) kopiert werden, ist es dann sogar vielleicht trotzdem noch illegal, die Dateien P2P ins Ausland weiterzugeben und wenn die Daten dann an die Musikindustrie fallen …. hat sich eigentlich schon mal jemand über diese Problematik gedanken gemacht?
    5. Auswirkungen auf Musikshops: Die haben einen Konkurrenten, so dass wahrscheinlich da einige nicht weiter am Markt bestehen können. Die Vermarktungswege werden direkter, aber hoffentlich landet dann auch mehr Geld beim Künstler.
  • Was soll damit eigentlich alles abgedeckt werden?
    1. Musik: Ja
    2. Text: In Form von eBooks: Ja (wenn sie digital veröffentlicht wurden), sehe ich aber vorerst als kleinen Teil.
    3. Film: Sofern er digital veröffentlicht wurde: Ja
    4. Foto: Ja, sehe ich gerade als kleinen Posten. Oder wie viele Photos kauft man sich privat?
    5. Games:Hmm, hier bin ich skeptisch. Warum? Weil Spiele bis zu 40€ pro Stück kosten, Software noch viel mehr… wenn das auf die Flatrate umverteilt werden würde, ist sie wahrscheinlich schnell sehr hoch, bzw. ein kleiner Teil der Bevölkerung profitiert davon, dass ein großer Teil der Bevölkerung mehr zahlen muss (Musik, Buch und Film würde ich mal als Medien bezeichnen, die von sehr vielen konsumiert werden)…. aber mit der Gesamtargumentation muss man sie ja eigentlich dazunehmen. Nur Illegale Spiele zu verfolgen wäre auch nicht sinnvoll…. da bei Spielen aber eh immer mehr der Trend zu Online geht, wäre das vielleicht der Kompromiss. Die Verwerter können dann die Spiele nicht mehr verkaufen, aber Internetservices nur gegen Geld anbieten (einmalig/Abo).
    6. Software: Siehe Spiele …. bei Software kommt dazu, dass fast alles, was es für den privaten Bereich benötigt bereits gratis im Internet gibt (Linux). Komerzieller gebrauch ist ja eh ausgeschlossen.

So, das wurde jetzt ein langer Beitrag…. ich hoffe mal, den einen oder anderen Kommentar dazu zu bekommen 🙂

Verfasst am 08.08.2009 um 22:32 Uhr von mit den Stichworten , , , .
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Kommentare

  1. Achim T.9 August 2009

    Hallöchen, danke für das verlinken zu meinem Artikel (Kulturflatrate 2.0). Wie ich nachträglich in meinem Beitrag und den Kommentaren nochmals Stellung bezogen habe, muss ich leider sagen das ich zusätzlich auch noch etwas vergessen habe: Was ist mit den Leuten die sich eben nichts herunterladen wollen? Müssen diese dann auch zahlen? Auch das Thema Datenkrake, was ja leider sehr ernst zu nehmen ist, wird ein Großteil der evtl. Downloader abschrecken (einschließlich mich). Wie ich auch geschrieben habe, wäre dies meiner Meinung nach lediglich ein Übergangsprojekt (und wahrscheinlich kein allzu gutes aber dazu gleich), da Kultur an sich nichts kosten sollte. Auch früher hat man Eintritt gezahlt für ein Museum und ähnliches um die Kultur zu sehen, jedoch zahlt man hier den Obulus für die Erhaltung eben dieser Werke. Wenn jede Kunst Geld kosten würde, dürften wir rein vom logischen nicht einmal Mathematik beherrschen oder aber auch schreiben können. Das die Geräte dazu Geld kosten steht auf einem anderen Papier was wiederrum ein Mehrwert darstellt (sei es Kulli, Schreibmaschine, PC, Taschenrechner etc.) Auch die Thematik die sie ansprechen, wegen Kopie ins Ausland und dortigen rechten ist etwas, was die Kulturflatrate nahezu unmöglich macht. Denn, wenn wir den Fall annehmen, das es in Deutschland diese Flatrate gibt, werden die Werke natürlich auch ins Ausland wandern. Wenn diese Nutzer dann wieder strafrechtlich und zivilrechtlich verfolgt werden, bringt die Kulturflatrate rein gar nichts. Im Gegenteil, es müsste eine massive Überwachung der Werke und deren Nutzer her, um so etwas dann zu vermeiden, was dann wieder an die Datenkrake geht und somit eine Farce ist. Deshalb muss, eine einheitliche Regelung her und zwar nicht nur für Deutschland sondern Länderübergreifend. Ansonsten kann man darauf wetten das andere Länder einfach die Internet-Tore nach Deutschland schließen und man so eine Zensur weiter fördert. Auch eine Kulturflatrate auf freiwilliger Basis ist schlecht umsetzbar, da die Internetbenutzer die Angst vor der Datenkrake haben, einfach weiter ihre Torrents etc. laufen lassen werden. Sprich hier ist keinem geholfen. Das beste Beispiel ist Google. Viele nutzen es, aber einige schrecken auch davor zurück und so manches Google Projekt hat wohl nicht den Zulauf wie gedacht (so zumindest bei mir und einigen Bekannten). Viel mehr, denke ich wird es Zeit das man nach etwas neuen schaut. http://www.jamendo.com/de/ ist z.B. so eine Alternative. Hier stellen Künstler Ihre Werke KOSTENLOS rein und wer das ganze gewerblich nutzen möchte zahlt etwas dafür. Auch können private Nutzer bei Gefallen etwas spenden (Können nicht müssen). Dort sind nicht nur Interpreten die einfach nur das Internet als Mittel haben, sondern auch welche wo auch ihre CD’s in Läden oder auch z.B. Amazon.de verkaufen. Das Projekt an sich bietet, genau die Lösung. Der Künstler wird an seinem Werk gemessen und bekommt nicht Prozentpünktchen bei der Ausschüttung des ganzen. Auch sind Merchandisingartikel, Konzerte etc. wie bekannt sein dürfte meist ein gutes Gewinngeschäft, so das hier noch eine zusätzliche Alternative besteht an Geld für den Künstler zu kommen. Solche Modelle kann man auch auf Spiele, Filme etc. ausweiten. Das Beispiel Star Wars hat gezeigt das Merchandising-Artikel eine nicht zu verachtene Geldeinnahme-Quelle sind. Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas bei der ganzen Problematik der Kulturflatrate helfen und evtl. sehen sie ja dieselben Probleme wie ich da drin. Falls weitere Fragen bestehen oder sie sich gerne weiter mit mir darüber unterhalten wollen, haben sie ja meine E-Mail Adresse 🙂

    Reply
  2. Christian9 August 2009

    Ja, es stimmt, irgendwie soll die Kulturflatrate digitale Kultur umsonst machen und irgendwie doch gleichzeitig bezahlen. Es ist halt immer die Frage, ob man Künstler als Beruf haben will oder nicht…

    Es stimmt, eine internationale Regelung wäre anstrebenswert, aber die halte ich für noch komplizierter (nicht inhaltlich, sondern von den Verhandlungen), als wenn wir jetzt mal in Deutschland etwas aufbauen. Klar wäre es dann kritisch, wenn jemand die Sachen für das Ausland anbietet, aber gleichzeitig würden die ganzen “Schulhofkopien” legal werden. Der “Bundestracker” soll ja auch nicht die einzige Kopiermöglichkeit sein, ganz im Gegenteil, sie soll nur eine attraktive Anlaufstelle sein, mit der die Künstler dann ihre Vergütung erhalten.

    Mein Anliegen bei der Diskussion ist, auf möglichst breiter Basis ein Modell zu entwickeln, mit dem Künstler und Konsumenten glücklich sind.

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