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Familie & Finanzen & Politik » Bedingnugsloses Grundeinkommen
29Nov

Bedingnugsloses Grundeinkommen

Ich sag einfach mal kurz, was meine Position ist, einen ausführlichen Artikel schreibe ich demnächst irgendwann mal:

Ein Grundeinkommen für alle kombiniert mit einer Flattax und keinen Ausnahmen.

Also z.B. so:

Ausgezahltes Gehalt= (Eigentliches Gehalt + 1000*Familienmitglieder)*50%

Somit sind die “tatsächlichen” Steuern: 100%-Ausgezahltes Gehalt/eigentliches Gehalt

Beispiele:

  • Alleine + Arbeitslos (0€ Gehalt):
    Ausgezahlter Betrag: 500 Euro
    Steuern: keine
  • Alleine und verdient 1000 Euro im Monat
    Ausgezahlter Betrag: 1000 Euro
    Steuern: keine
  • Familie, Mann & Frau  mit 2 Kindern verdient 1200 im Monat
    Ausgezahlter Betrag: 2600
    Steuern: Keine
  • Ehepaar, verdient 4000 im Monat
    Ausgezahlter Betrag: 3000
    Steuern 25%
  • Single, verdient 20000 im Monat
    Ausgezahlter Betrag: 10500
    Steuern: 47,5%

Ach ja, ich bin wirklich dafür, dass für jedes Familienmitglied im Endeffekt 500 Euro pro Monat (nach Steuern) ausbezahlt werden. Für einen Single, der auch Miete zahlen muss ist das natürlich knapp, aber wenn man keine (richtige) Familie hat, also keine Kinder, dann kann man sich ja auch eine WG o.ä. suchen. Aber für die Kinder würde ich dann auch 500 Euro auszahlen, weil die brauchen eigentlich ja mehr (alle paar Monate neue Kleider, mit Familie kommt man nicht in eine WG, ….) und je weniger Ausnahmen es gibt, desto einfacher und verständlicher ist das System.

Verfasst am 29.11.2009 um 23:46 Uhr von mit den Stichworten , , .
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Kommentare

  1. Christian S.8 December 2009

    Ich bin absolut pro BGE, aber dass Familien so gesfördert werden sollen halte ich für verantwortungslos da ich als einen “unserer” (EU) größten Vorteile sehe, dass wir seit ~50 Jahren bevölkerungsstabil sind.

    Bei unserem derzeitigen Resourcenverbrauch pro Einwohner ist es nur konsequent dass wir diesen Kurs beibehalten, bis wir “uns” zu einem “nachhaltigen System” entwickelt haben.

    Reply
  2. Christian9 December 2009

    Hallo Christian,
    da treffen tatsächlich zwei Politikfelder zusammen, die etwas wiedersprüchlich sind. Einerseits braucht unsere Gesellschaft, wenn sie mit dem System (Rente,…) weiterleben will viele Kinder, aus Öko-Sicht sind Menschen (und damit neue Kinder) natürlich schädlich. So Öko bin ich allerdings noch nicht. Ich denke, wir sollten die Bevölkerungspyramide schon stabil halten. Und 2000 Euro für eine 4-Köpfige Familie… rechne dir doch mal aus, derzeit wird der Bedarf eines Erwachsenen ohne Miete auf 359 € taxiert. D.h. 4 einzelne Erwachsenen brauchen 1436€ + Miete. Nach aktuellem Gesetz sagt man, Kinder brauchen weniger. Aber stimmt das? Kinder sind ja nicht arbeitslos und können zu Hause sitzen, die müssen in die Schule (Busfahrkarte, Hefte, Bücher, Nachhilfe, …), wachsen schneller (neue Kleidung, neue Schuhe), brauchen Grundausstattung (als Baby Kinderwagen, Babybett) mit einem Kind ist ein Auto vielleicht sogar noch eher zu vertreten, …
    Also mein Fazit, Kinde haben den gleichen Satz wie die Erwachsenen verdient, insbesondere da die Erwachsenen in unserem Gesellschaftsbild ja eine wertvolle Aufgabe übernehmen, nämlich die Rentenzahler der nächsten Jahre zu erziehen, dann sollen die auch nicht in Armut leben.

    Zum Öko-Aspekt: Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ein Teil des BGE-Geldes an ALLE in Form von Gutscheinen ausgeteilt wird. Für Bioläden, für Bahn-/Busfahrkarten, für … halt ökologisch sinnvolle Sachen.

    Christian
    P.S.: Christian S. und ich sind zwei verschiedene Personen

    Reply
  3. Margie1 May 2017

    This is a most useful couibirntton to the debate

    Reply

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