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Solar
06Jun

Umweltfest

Gestern war das Umweltfest … es wurde zwar organisiert von den Grünen, aber richtig erfolgreich war es erst, weil so viele Gruppen teilgenommen haben, die sich im Bereich Umweltschutz organisieren. Mit dabei waren

  • fairlangen – eine Gruppe, die aus der Elia-Gemeinde entstanden ist, aber offen für alle ist. Sie informiert vor allem zum Thema fair einkaufen in und um Erlangen . Ein ähnliches Projekt hatte die Grüne Jugend in Erlangen mal, also wieder mal ein “Beweis”, dass eine gute Kooperation unbedingt notwendig ist, um gewisse Arbeiten nicht doppelt zu machen.
  • Queerfriends – nicht direkt eine Umweltgruppe, aber trotzdem dabei
  • Bündnis 90/Die Grünen – Organisator und Partei mit einem Schwerpunkt im Bereich Umweltschutz
  • Arche Bauernhof Erlangen: Ein Verein zur Erhaltung vom aussterben bedrohter Nutztierrassen. Der Verein ist noch ganz jung und will demnächst Tieren in der Erlanger Umgebung eine Heimat geben.
  • Greenpeace Nürnberg: Die Ziele von Greenpeace sind absolut unterstützenswert, die Aktionen oft spektakulär. Leider gibt es in Erlangen keine Greenpeace-Gruppe. Vielleicht war das ja der Startschuss für eine Gründung.
  • Grüne Jugend: Die Grüne Jugend hatte als Hauptthema die Ölkatastrophe im Golf von Mexico. Sie verteilten Delphine in Erdöl (Kekse in Schokolade)
  • Amnesty International: Menschenrechte und Umweltrechte passen sehr gut zusammen. So wie die Petition gezeigt hat, die dort unterschrieben werden konnte: Wenn Öl (in diesem Fall von Shell im Nigerdelta) die Umwelt verseucht, dann leiden dort auch die Menschen.
  • Solarverein / Sonne auf jedem Dach: Ein ganz klassisches Umweltthema, alternative Energiegewinnung, wurde live präsentiert durch einen Solarkocher.
  • ödp: due ÖDP hatte als Hauptthema die Gründung eines Vereins Carsharing und repräsentierte auch den folgenden Punkt
  • Volksbegehren Nichtraucherschutz: Am 04.07. ist die Abstimmung, ob es nun endlich zu einem angemessenen Nichtraucherschutz kommt
  • Unisolar: Nochmal Solarenergie. Eine Studentengruppe die alles organisiert hat, um Solarzellen für das Unidach zu kochen und das Geld dafür aufgetrieben hat.
  • Grüne Liste/Fraktion im Stadtrat: Fast alle Stadträte waren da. Sie hatten zwar keinen Stand, standen aber für spontane Gespräche zur Verfügung.
  • Uwe Kekeritz (MdB), Klaus Hiemeyer und Birgit Raab (beide Bezirkstagsfraktion) standen für viele Fragen und Gespräche zur Verfügung

All diese haben zu einem schönen Fest beigetragen. Daher vielen Dank.

Mein Wunsch wäre es jetzt, dass all diese Gruppen noch mehr zusammenarbeiten, um die richtigen Themen in der Gesellschaft voranzubringen. Die Themen sind die Richtigen, nur die Zersplitterung nimmt einiges an Effektivität.

17Jul

Neue Energien

Till hat im Blog der Grünen BaWü einen schönen Artikel zu Deserttec geschrieben.

Ich bin mir unsicher, ob ich das Projekt toll finden soll. Einerseits ist es natürlich toll, wenn wir eine Technik haben, die wenn sie läuft vom Grundsatz her kein CO2 freigibt, bzw. wenn man “Nebeneffekte” berücksichtigt, dann immer noch eine hervorragende Quote hat.

Aber die zentrale Produktion ist halt auch ein Nachteil.

Der Ausfall von Krümmel hat wieder gezeigt, jede zentrale Versorgung ist suboptimal. Wenn diese ausfällt, dann fällt gleich richtig viel aus. Und wenn davon gesprochen wird, dass die Sahara zwischen 15% von Europa bis hin zu der ganzen Welt versorgen könnte…. dann mag das in der Theorie stimmen. Aber wie abhängig wäre die Welt dann von dieser “relativ kleinen Fläche”?

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass wir dann weiter von Konzernen abhängen.

Daher mein Vorschlag: Deserttec als Übergangslösung …. ein sehr langer Übergang zwar, aber einerseits muss sich der Bau rentieren, andererseits dauert es auch noch viele Jahre, bis wirklich auf jedem Haus Solarzellen sind und in jeder Stadt die richtigen Energiespeichermethoden vorhanden sind (an dem Thema wird ja noch geforscht….)

Fazit: Deserttec ist vieeeeel besser als Kohle, Öl und Atom, aber eine richtig dezentrale Lösung ist langfristig noch besser.

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